Gedichte von Peter Zirbes

7,99 

Gedichte von Peter Zirbes. Der Autor wurde am 10. Januar 1825 in Niederkail geboren. Er gilt als der erste Eifeldichter. Schon als Kind begleitete er seine Eltern auf ihren Verkaufsreisen durch die Eifel. Die Schule konnte er nur im Winter besuchen. Nach der Schulzeit setzte Zirbes den fahrenden Handel seiner Eltern fort und schrieb unterwegs […]

SKU: 978-3-911937-32-0
Category: , , ,
Tags: , , , ,
Marken:

Beschreibung

Gedichte von Peter Zirbes. Der Autor wurde am 10. Januar 1825 in Niederkail geboren. Er gilt als der erste Eifeldichter. Schon als Kind begleitete er seine Eltern auf ihren Verkaufsreisen durch die Eifel. Die Schule konnte er nur im Winter besuchen.

Nach der Schulzeit setzte Zirbes den fahrenden Handel seiner Eltern fort und schrieb unterwegs Verse, wofür er in seiner Umgebung Unverständnis und Spott geerntet haben soll. Trotz wirtschaftlicher Armut gelang es ihm 1852, 1865 und 1891, seine Werke zu veröffentlichen.

Peter Zirbes  starb am 14. November 1901 in Niederkail.

~~~

Ungekürzter Nachdruck des 1865 vom Verfasser selbst veröffentlichtem Bandes. Paginierung ohne Konkordanz zum Erstdruck, Inhaltsverzeichnis vorne, Schriftart De Vinne Text. Satz und Zeichensetzung vereinheitlicht, um es Nutzer:innen zugänglicher zu machen. Titelbild: Peter Zirbes, Datum unbekannt, Wikimedia, gemeinfrei.

Gedichte von Peter Zirbes: Aus des Dichters Lebensgang.

Vor Jahren lebte in dem Dorfe Niederkail bei Wittlich im Regierungsbezirke Trier ein Mann, der den Hausirhan­del trieb, aber trotz seines rastlosen Fleißes nichts vor sich brin­gen konnte, weil neun gesunde Kinder ernährt sein wollten. Ein eigenes Häuschen war Alles, was die dreie, zwei Töchter und ein Sohn, die nach seinem und sei­ner Gattin Tod noch übrig waren von den Neunen, erb­ten und überdies – viele Schulden. Das Beste aber, was er ih­nen hinterließ, war ein ehrlicher Name.

Die älteste Tochter, K a t h a r i n a, heirathete den N i k o l a u s  Z i r b e s aus Landscheid, welcher auch den Porzellainhandel trieb.

Daß leichter Heirathen ist, als Hausen – ist eine alte Leh­re. Hat man nichts erheirathet, so gibt sich das spar­same Hau­sen von selbst. Das fand auch das junge Paar. N i k o l a u s  Z i r b e s bekam von seiner Mutter ein Lein­tuch und ei­nen Eß­löffel zur Aussteuer. Sie wollte ihm auch eine Gabel geben; aber die nahm er nicht; denn seine Frau brachte ihm auch nur ein Leintuch und einen Eßlöffel zu, und er wollte durch­aus nicht reicher sein, als sie.[…]

Dieses Buch ist Teil der Reihe „Porta Sophia – im Rückspiegel„.

Zusätzliche Informationen

Seiten

50